Der Wahlkreis 76, auch Wahlkreis Georgsmarienhütte genannt

umfasst den südwestlichen Teil des Landkreises Osnabrück.

Die Städte Bad Iburg und Georgsmarienhütte sowie die Gemeinden Bad Laer, Bad RothenfeldeGlandorf, Hagen am Teutoburger Wald und Hasbergen gehören diesem Wahlkreis an.

Insgesamt leben in den sehr unterschiedlich strukturierten Städten und Gemeinden dieser landschaftlich sehr reizvollen Region 91.844 Menschen (Stand 31.12.2011).

 

 

Bad Iburg

Als Kurort steht Bad Iburg für Gesundheit und Wohlbefinden. Eine Vielzahl von Gästen nutzt jährlich die Angebote der Kliniken und Gästehäuser zur Rehabilitation, Erholung und Wellness. Durch die vielfältige Natur, die touristische Attraktivität und ein gutes gastronomisches Angebot, ist Bad Iburg auch ein Anziehungspunkt für viele Tagesbesucher. Eine Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen, Märkten und Stadtfesten gehören in das jährliche Veranstaltungsprogramm.

Besondere Bekanntheit genießt insbesondere der Freeden, ein vornehmlich mit Buchen bestandener Berg, der wegen der Massenblüte des Hohlen Lerchensporns Ende März bis Anfang April ein wahrer Publikumsmagnet ist. Besuchen Sie doch Bad Iburg einmal, wenn der Freeden blüht!

Zu Bad Iburg gehören die Gebiete Glane, Ostenfelde, Sentrup und Visbeck.

Eine große Herausforderung ist die Gestaltung der Landesgartenschau 2018. Eine Besonderheit, die ein Alleinstellungsmerkmal für die Region sein wird, ist der Baumwipfelpfad der mit 2 Millionen Euro vom Land Niedersachsen unterstützt wird.

  • Das Behördenzentrum des Amtsgerichts im Bad Iburger Schloss wird im Jahr 2014 saniert und modernisiert, insgesamt wird dies mit 105.000 Euro gefördert
  • Landesweit wird 2014 das Schulobstprogramm eingeführt, Bad Iburgs Grundschule am Hagenberg ist seit Jahren mit dabei
  • Förderung der Umgestaltung des Charlottenparks im Rahmen eines Kneipp-Erlebnisraums, in Höhe von bis zu 200.000 Euro (2016)
  • Förderung der nachhaltigen Umgestaltung der Wegeverbindung an der Philipp-Sigismund-Allee, in Höhe von bis zu 175.000 Euro (2016)
  • Bad Iburg erhält aus dem Programm „Stadtumbau West“ 200.000 Euro (2016)
  • Zuwendungen für die integrierte ländliche Entwicklung (ZILE): Land fördert 12 Projekte in Bad Iburg (2016) in Höhe von insgesamt mit bis zu 1.495.288,71 Euro

Die touristische Aufwertung des Waldkurparks in Höhe von bis zu  128.948,40 €

Die Wege u. Plätze im Waldkurpark in Höhe von bis zu 150.439,80 €

Der Pkw-Stellplatz am Waldkurpark in Höhe von bis zu 200.000 €

Der Busparkplatz am Waldkurpark in Höhe von bis zu 200.000 €

Der Übergangsbereich vom Kurpark zum Gesundheitszentrum in Höhe von bis zu 110.527,20 €

Der Bereich “Aufwertung, Elemente Vegetation und Wasser“ in Höhe von bis zu 128.948,40 €

Die Planung des Ritterwegs in Höhe von bis zu 186.363,70 €

Der Platz an der Arkardenstraße in Höhe von bis zu 200.000 €

Der örtliche Architektenwettbewerb in Höhe von bis zu 25.322,70 €

Die Platzgestaltung „Am Thie“ mit bis zu 71.938,63 €

Die Entwicklungsmaßnahmen am Glaner Bach mit bis zu 30.100,00 €

Der Wanderweg-Mühlenweg mit bis zu 62.699,88  €

  • Die Hauptschule Bad Iburg und die Realschule Bad Iburg erhalten je eine Stelle für Schulsozialarbeit

 

 

Georgsmarienhütte

Sechs Ortsteile: Alt-Georgsmarienhütte, Harderberg,  Holsten-Mündrup, Holzhausen, Kloster Oesede und Oesede bilden die Stadt im Grünen. Georgsmarienhütte, die Stadt mit heute etwa 32.000 Einwohnern, ist das Mittelzentrum im südlichen Landkreis – mit Ausstrahlungswirkung auf die umliegenden Grundzentren bis hin zu den benachbarten Stadtvierteln Osnabrücks. Georgsmarienhütte macht mit einer Vielzahl kultureller Veranstaltungen auf sich aufmerksam,– darunter drei Kirmessen, der Hüttenmarkt, der Flohmarkt und der Weihnachtsmarkt, das Musikfestival „Hütte rockt“ sowie ein umfangreiches Sommerprogramm auf der Waldbühne Kloster Oesede.

  • Genehmigung der Ganztagsschulen (Grundschule Graf-Ludolf-Schule und Grundschule Freiherr-vom-Stein-Schule) (2013)
  • IHK unterstützt Besuch der IdeenExpo 2013 mit Fahrtkostenzuschuss (Gesamtbudget von 5.000 € für jeweils maximal 60 Schüler pro Schule, die Realschule in Georgsmarienhütte erhält hierzu die Zusage (2013)
  • Krankenhausplanungsausschuss entscheidet über Krankenhausinvestitionsprogramm: 5 Millionen für das Franziskushospital Harderberg (2013)
  • Die Grundschule Regenbogenschule kann endlich wieder ein offenes Ganztagsangebot bieten und die Marienschule ihr Betreuungsangebot in den Nachmittag ausbauen  (Insgesamt 111 neue Ganztagsschulen in Niedersachsen)
  • Die Georgsmarienhüttener Grundschule ist beim 2014 landesweit eingeführten Schulobstprogramm dabei
  • Die Kunstschule Paletti wird vom Niedersächsischen aus dem Programm „Kunstschule 2020“ für zwei Jahre mit insgesamt 12.000 Euro gefördert (2015)
  • Das Franziskushospital in Harderberg erhält einen Zuschuss für die Neustrukturierung der Pflege, Intermediate-Care und die interdisziplinäre Aufnahme in Höhe von 3 Millionen Euro (2015)
  • Der Ausbau der Kreisstraße 347 und der dazugehörige Neubau eines Radweges werden mit 340.000,00 € vom Land gefördert (2016)
  • Die Grunderneuerung von acht Bushaltestellen wird vom Land mit 122.850 Euro unterstützt (2016)
  • In der Stadt Georgsmarienhütte werden insgesamt 3 Projekte im Zuge der Zuwendungen für integrierte ländliche Entwicklung (ZILE) mit insgesamt bis zu 582.108,36 € gefördert (2016):
    • Die Gestaltung des Treffpunkts Kirchstraße wird in Höhe von bis zu 78.941,22 € gefördert
    • Die Sanierung des Jugendtreffs „Alte Wanne“ wird in Höhe von bis zu 175.350,56€ gefördert
    • Die Erweiterung des Haupthauses des Kath. Landvolkhochschule Oesede e.V wird in Höhe von bis zu 327.816,58 € gefördert
  • Das Klinikum am Kasinopark wird mit 500.000 Euro vom Land unterstützt (2016)
  • Es bleibt bei der Befreiung von der Erneuerbare-Energien-Umlage(EEG), das ist gut für GM-Hütte (2016)
  • Im Rahmen des Niedersächsischens Fließgewässerprogramms erhält Georgsmarienhütte für das Hochwasserschutzkonzept  „Neuanlage eines auentypischen Gewässers im Bereich Am Breenbach“ 463.226,80 € (2016)
  • Sophie-Scholl-Hauptschule Georgsmarienhütte erhält Stelle fürSchulsozialarbeit(2016)

 

 

Bad Laer

Auch als Sole-Heilbad bekannt.  Die Ortsteile Hardensetten, Laer, Müschen, Westerwiede, Winkelsetten und Remsede bilden die Gemeinde Bad Laer, die seit 1975 die Bezeichnung „Bad“ trägt.

Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert war das Kirchspiel Bad Laer ein wichtiges Leinenzentrum des Osnabrücker Landes. Das Leinen aus Laer hatte einen besonders guten Ruf. Hieran erinnert heute noch der alljährliche Leinewebermarkt.

Der 2010 zum Erlebnis-Kurpark umgestaltete Kurpark lädt mit Wassertretbecken, Barfußpark und Bewegungsparcours zum Verweilen ein. Gerade im ländlichen Raum ist eine gute Wohnungsmarktstrategie erforderlich. Das Motto: „Komfortabel Wohnen für Jung und Alt in Bad Laer“! Das vom Landkreis Osnabrück erstellte Wohnraumversorgungskonzept bietet den Kommunen hier jetzt hilfreiche Unterstützung.

  • Die Bad Laerer Grundschule ist beim 2014 landesweit eingeführten Schulobstprogramm dabei
  • Die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt in Remsede wird in Höhe von bis zu 211.737,92 € gefördert (2015)
  • Die Oberschule Bad Laer erhält eine Stelle für Schulsozialarbeit (2016)

 

 

Bad Rothenfelde

Die heute etwa 7.400 Einwohner zählende Gemeinde Bad Rothenfelde mit dem historischen Kurmittelhaus und mit den Therapiepraxen sowie mehreren Kliniken von überörtlicher Bedeutung steht bereits seit über 100 Jahren für Gesundheit und Erholung. Das Prädikat „Bad“ führt Rothenfelde schon seit 1905.

Die Gradierwerksanlage, bestehend aus dem Alten Gradierwerk (erbaut 1777) und dem Neuen Gradierwerk (erbaut 1824), bildet den Mittelpunkt des Kurparkes. Im Volksmund heißen die Gradierwerke Salinen, und jeder denkt dabei an prickelnd-frische Luft und den leichten Salzgeschmack auf den Lippen.

Direkt hinter dem Kurmittelhaus präsentiert sich die carpesol Spa Therme. Auf über 8000 qm bietet sie großzügige Wasserwelten, vielseitige Wellness- und Saunangebote.

 

  • Land unterstützt Bad Rothenfelde beim Ausbau der K337, der Landkreis Osnabrück erhält hierzu eine finanzielle Unterstützung von insgesamt 1.530.000 Euro. Das Land übernimmt damit rund 60 Prozent der Gesamtkosten des K337-Ausbaus (2014).
  • Die Bad Rothenfeldener Grundschule ist beim 2014 landesweit eingeführten Schulobstprogramm dabei.
  • Im Zuge der Maßnahmen Dorfentwicklung, Basisdienstleistungen und Tourismus wird bad Rothenfelde mit  gefördert (2015).
  • Die Schüchtermann-Klinik wird im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms für Niedersachsens Krankenhäuser unterstützt (2017).

 

 

Glandorf

Auch Glandorf besteht aus mehreren Ortsteilen: Averfehrden, Schierloh, Schwege, Sudendorf und Westendorf. Um mit dem demographischen Wandel Schritt halten zu können sind Kreativität und Schaffenskraft gefragt. Die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm war ein großer Schritt.

Das Wahrzeichen für Glandorf ist die alte Mühle. Aufgrund der guten Kontakte zum Land und zum Kreis kann die Restaurierung nun starten.

  • Im Zuge der Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE) wird der Umbau eines Gebäudes, das unter Denkmalschutz steht (Krankengymnastikpraxis) in Höhe von bis zu 60.000,00 €
    vom Land gefördert (2016)
  • Boris Pistorius und Kathrin Wahlmann setzten sich erfolgreich für den Erhalt der Polizeistation in Glandorf ein (2016/2017)
  • Die Oberschule Glandorf erhält eine Stelle für Schulsozialarbeit vom Land

 

 

Hagen

De alte Kirche in Hagen, das Symbol für gutes Miteinander. Finanzminister Jörg-Peter Schneider bewunderte bei seinem Besuch im August 2017 die kulturelle Vielfalt der Gemeinde.

Landesförderungen wie für die Erweiterung der P + R Anlage Natur-Hagen oder aus dem Programm „Aktive Stadt-und Ortsteilzentren“ in Höhe von ca. 1,6 Mill. Euro machen Modernisierung und Innovation möglich.

  • Rund 1.000.000 Euro erhalten die Gemeinden Melle und Hagen a.T.W. gemeinsam aus dem Landesprogramm 2014 für den Städtebau
  • Es gibt einen Bestandsschutz für die Sprachförderung an der Grundschule Gellenbeck (2015)
  • Die Erweiterung der P+R Anlage Natrup-Hagen in Hagen a.T.W. wird vom Land mit 89.730 Euro gefördert (2016)
  • Hagen a.T.W. erhält aus dem Programm „Aktive Stadt-und Ortsteilzentren“ 533.000 Euro (2016)
  • Die Oberschule Hagen erhält eine Stelle für Schulsozialarbeit vom Land

 

 

Hasbergen

Im Zuge seiner überaus gelungenen 1175-Jahrfeier im Jahr 2011 hat Hasbergen sich insbesondere als „Heimat der Hüggelzwerge“ einen Namen gemacht. Die Hüggelzwerge, die mit richtigem Namen Sgönauken heißen, waren der Sage nach ein unsichtbares Zwergengeschlecht, das im Hüggel lebte und den Menschen in der Umgebung Werkzeuge schmiedete. Wer ganz genau hinhört, kann sie noch heute leise hämmern hören.

  • Hasbergen erhält 1,6 Millionen Euro für den Bau eines Radwegs an der L89 (2013)
  • Hasbergen erhält 1 Million Euro für den Ausbau der Ortsdurchfahrt (2013)
  • Für die Barrierefreiheit am Hasberger Bahnhof (Aufzug und Umbau) erhält Hasbergen 3,361 Millionen Euro Dank der Einigung der rot-grünen Landesregierung mit der Deutschen Bahn AG
  • Die Oberschule Hasbergen erhält eine Stelle für Schulsozialarbeit
  • Die Schule Am Roten Berg in Hasbergen wird als „Starke Schule“ für ihre gelingende „Hinführung zur Ausbildungsreife“ ausgezeichnet und im Netzwerk „Starke Schule“ aufgenommen